Wilson Staff Golf

Übersicht der Wilson Golfschläger:

Wilson Staff

Die renommierte Golfmarke Wilson Golf gehört zu dem traditionsreichen Unternehmen Wilson Sporting Goods. Das Unternehmen Wilson Sporting Goods stellt nicht nur Golfschläger her sondern ist sehr bekannt aufgrund der Herstellung von Sportartikeln, insbesondere durch seine Spezialisierung auf Ballsportarten. Dabei umfasst das belieferte Ballsportspektrum außer Golf auch die Sportarten Tennis, Badminton und Squash sowie Baseball, Amercian Football, Basketball und Softball und es ist hierbei speziell in die 3 Bereiche Mannschaftsportarten, Schlägersport und Golfausrüstung unterteilt. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Chicago und es besitzt im Moment in etwa 2.000 Beschäftigte, wobei seine Sportartikelerzeugnisse in über 100 Länder der Welt vertrieben werden.

Das Jahr 1914 ist das Geburtsjahr von Wilson Golf, da das bis dahin existierende Unternehmen mit dem Namen Ashland Manufacturing Company in die Thomas E. Wilson Company umbenannt wurde. Dabei wurde innerhalb des neuen Unternehmens sehr schnell erkannt, dass eine Zusammenarbeit speziell mit Profispielern aus dem Golfsport nicht nur sehr förderlich für die bessere Vermarktung der Golfschläger war, sondern auch für deren Weiterentwicklung. Bereits im Jahre 1922 gelang es, den berühmten Golfspieler Gene Sarazen als Partner zu gewinnen, worin eine hochprofessionelle Anwendung der hergellten Golfartikel gewährleistet wurde sowie im permanenten Austausch mit ihm eine kontinuierliche Verbesserung an ihnen durchgeführt werden konnte. Dadurch profitierte aber auch Sarazen sehr, da er im Jahre 1932 durch einen speziellen Golfschläger z.B. die British Open gewinnen konnte. Indem nämlich an seinem Schlägerkopf ein Stück Stahl angebracht worden war, konnte der Ball bei jedem Schlag sehr gut abprallen. 1932 wurde auch mithilfe von Sarazen der sogenannte Sandkeil hergestellt, ein Golfschläger, der fast gänzlich ohne Widerstand bei einem Schlag durch Sand geht. 1933 reduzierte Sarazen einem Ratschlag seines Beraters Willi Ogg folgend die Gewichte der Schlägerstiele, indem er sie auf den Schlägerkopf hin ausrichtete. Dieser Effekt ist auch heute noch an den Will Ogg Schlägern eindeutig sichtbar. Das waren alles spektakuläre Entwicklungen aus der symbiotischen Zusammenarbeit des Unternehmens und des Profigolfers. Erwähnt muss aber auch noch werden, dass 1935 Gene Sarazen sogar mit seinen Wilson Golfschlägern den Grand Slam gewann und dass diese äußerst fruchtbare Zusammenarbeit übrigens über 75 Jahre lang ging! Neben Sarazen spielte auch Sam Snead mit einer Golfausrüstung von Wilson Staff - der vielleicht der beste Golfspieler war, den es je gab. Aber auch andere hochkarätige Golfer, die später für Wilson tätig waren, dürfen hierbei nicht unerwähnt bleiben wie Nick Faldo, John Daly, Walter Hagen oder Payne Stewart.
1940 kam Patty Berg, eine der größten Frauengolfspielerinnen aller Zeiten, mit zum Entwicklungsteam und 1947 kam Bob Mendralla, einer der Top-Entwickler im Golfsport, hinzu. 1954 war das Jahr, in dem Wilson dann den Golfsport revolutionierte! Denn das Unternehmen brachte den Wilson Staff Golfball auf den Markt, einen Golfball, mit dem es möglich ist, eine gegenüber der Schlaggeschwindigkeit um 40% höhere Geschwindigkeit zu erzielen. Somit war der Weg bereitet für ein wesentlich kraftvoller ausgeprägtes Spiel - und einer unglaublichen Erfolgsbilanz, da kein anderer Ball für so permanent große Erfolge bei Master-Turnieren und US-Meisterschaften verantwortlich war wie dieser Golfball. Im Jahre 1970 kam es zum Verkauf des Unternehmens an die Pepsi Inc., was für die Erfolgsgeschichte des Sportartikelherstellers weiter förderlich war. Denn speziell in der Golfschläger- und Golfballweiterentwicklung stellte Wilson Staff nahezu über die gesamten 80er Jahre das Maß der Dinge dar und war deshalb während dieser Zeit der weltweit unumstrittene Marktführer. 1989 wurde das Unternehmen erneut verkauft, und zwar an die Amer Gruppe aus Finnland, einem sehr großen Sportartikelhersteller. Dadurch hielt Wilson in den 90er Jahren seine Spitzenposition als Golfausrüster weiterhin auf gewohnt imponierende Weise aufrecht - besonders in der Keilschläger-Entwicklung, wo neue als auch wiederaufgelegte alte, aber modern gestaltete Modelle die Golfszene nachhaltig beeinflussten. 1998 schloss der bekannte Golfprofi Padraig Harrington einen Berater-Vertrag mit der Traditionsmarke ab. Harrington trug fortan in den kommenden Jahren maßgeblich zur Konzeption neu entworfene Golfschläger Modelle bei.
Das Jahr 2002 sollte für Wilson erneut ein geschichtsträchtiges werden, da das Unternehmen den Deep Red Driver, einen neuen einzigartigen Golfball, auf den Mark brachten. Aufgrund seiner nahezu völligen Ausbalanziertheit eroberte er sämtliche Golfsportanhänger im Fluge und wurde somit zurecht ein absoluter Verkaufshit.

Als das Unternehmen Wilson 2004 sein 90. Firmenjubiläum feierte, wurde das bisherige Logo gegen ein altes aus den 60er Jahren ausgetauscht. Dieses Logo, das auf allen Golfprodukten zu sehen ist, stellt seitdem das Symbol für höchste Golfsportartikelqualität dar. Im selben Jahr setzte Wilson auch die Entwicklungen der Nanotechnologie für seine Golfschläger Herstellung äußerst nutzbringend ein, da es dadurch möglich war sowohl leichtere als auch länger haltbarere Schläger herzustellen. Damit unterstrich das Unternehmen erneut auf eindrucksvolle Weise sowohl sein großes Gespür für neue Entwicklungen als auch seine zurecht große Spitzenstellung auf dem Sportartikelmarkt.

Neben dem Anspruch der Marke Wilson stets als Wegbereiter für neueste technische Innovationen im Golfsport zu stehen ist Wilson auch gerade dafür bekannt, diese auch mit einem herausragenden Dessin in Einklang zu bringen. Somit hat die Ausübung des Golfsportes mit traditionsreichen Wilson-Sportartikel sowohl für Profigolfer als auch für Amateurgolfer den stets sehr großen positiven Effekt, dass sie dadurch diese traditionsreiche Sportart noch um ein vielfaches mehr genießen können.

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