Tiger Woods Biographie

Eldrick Tont Woods, genannt Tiger Woods, ist einer der erfolgreichsten Golf-Profis der Welt. Dieser Weg begann sehr früh, denn schon im zarten Alter von 2 Jahren war der kleine Tiger zum ersten Mal im amerikanischen Fernsehen beim Golf zu sehen. Er puttete gegen Bob Hope. Seine Eltern Earl und Kultilda Woods unterstützen seine Begabung. Tiger Woods wuchs in Orange County in der Nähe von Los Angeles auf, wo er sehr früh professionellen Golfunterricht erhielt. Mit drei Jahren spielte er bereits eine 9-Loch-Runde mit nur 48 Schlägen, mit 11 Jahren eine Golfrunde unter Par mit 68. Durch diese Leistungen gewann er schon als Kind zahlreiche Golf Turniere. Das bedeutendste Amateurturnier für Kinder war damals die Junior World Golf Championship, die er insgesamt 6 Mal gewann. Als er alt genug war, um um den U.S. Amateurtitel der Männer zu spielen, gewann er auch diesen gleich 3 Jahre in Folge.

1994 begann Tiger Woods sein Studium der Betriebswirtschaftlehre an der Standfort University und spielte 2 Jahre für seine Uni. Dort gewann er den NCAA Titel.

1996 gewann er seine ersten PGA-Turniere und wurde dafür zum „Sportler des Jahres“ in den USA gewählt.

1997 schaffte er den Sprung an die Spitze der Weltrangliste und trainierte aktiv seinen Schwung. Sein Trainer Butch Harmon stand ihm dabei zur Seite. Die Erfolge dieses Trainings zeigten sich 1999, als Tiger Woods quasi ein Turnier nach dem anderen gewann. Der Erfolg gipfelte 2001, als er als erster Spieler alle vier Major-Titel zur gleichen Zeit inne hatte.

2003 bis 2004 brach seine Karriere ein. Wiederum arbeitete er an seiner Technik, stellte sich auf eine neue Ausrüstung um. Auch im Privatleben traten wichtige Änderungen ein, denn er heiratete das schwedische Model Elin Nordegren.

2005 eroberte er sich seine Spitzenposition zurück und gewann zwei weitere Major-Turniere.

2006 legte er nach dem Tod seines Vaters eine Pause ein und hatte anfangs Schwierigkeiten, an alte Erfolge anzuknüpfen. Er beendete seine Golf Saison vorzeitig.

2007 dominierte er das Feld wieder im alten Stil und siegte bei der PGA Championship denkbar dramatisch. Ein Lip-Roller, bei dem der Ball über die Lochkante wieder hinaus rollte, verhinderte den Sieg um ein Haar. Riesige Vorsprünge erreichte er auch in The Tour Championship und im FedEx Cup. Er kassierte Preisgelder in Rekordhöhe. 2008 war ein ähnlich erfolgreiches Jahr, jedoch musste er sich einer Knieoperation unterziehen und verpasste wichtige Turniere. Das Comeback war mühevoll, weniger gute Platzierungen und vorzeitiges Ausscheiden mussten verkraftet werden. Aber bei der BMW Championship hatte er zu alter Form zurück gefunden und dominierte wieder die Golfszene.
Nach solchen Erfolgen verwundern die vielen Rekorde kaum. Er schaffte zum Beispiel 142 Cuts in Folge, hält den niedrigsten Score in einem Major-Turnier mit 19 Schlägen unter Par und mit 67,79 Schlägen pro Runde den Rekord für die niedrigsten durchschnittlichen Schläge.

Über 500 Wochen war er auf Platz 1 der Golfweltrangliste und ist es bald wieder, wenn er so weiterspielt wie bei der Chevron World Challenge 2010 aktuell.
Er gibt jedoch von seinem Erfolg auch einen großen Teil an die Gesellschaft zurück. Zusammen mit seinem Vater gründete er die Tiger Woods Foundation, die sich für Kinder und Jugendliche einsetzt. Geheimtipps seines Golfspiels schrieb er im Bestseller „How I play Golf“ nieder, dass von Golfern auf der ganzen Welt gelesen wird.

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