Taylor Made Golfschläger

TaylorMade Golf

TaylorMade Golf

Übersicht der Taylor Made Golfschläger:

Taylor Made Firmengeschichte

Die TaylorMade Golf Company, Inc. ist ein amerikanischer Sportartikelproduzent, der sich vor allem durch die Herstellung hochwertigen Zubehörs für den Golfsport weltweit einen Namen gemacht hat. Das Unternehmen wurde 1978 von Gary Adams in McHenry, Illinois, USA, gegründet. Zusammen mit zunächst zwei Mitarbeitern entwickelte und vertrieb Gary Adams nur einen einzigen Taylor Made Golfschläger, einen Metall-Driver, der sich in der Golfszene schlagartig unter dem Spitznamen "Pittsburgh Persimmon" durchsetzte. Der vom leidenschaftlichen Golfspieler und Unternehmer Adams entwickelte TaylorMade Metalwood veränderte den bis dahin sehr traditionell ausgerichteten Golfsport nachhaltig. Durch die Innovationskraft der TaylorMade Golf Company, Inc. während der zunehmenden Professionalisierung und Kommerzialisierung des Golfsports in den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts schloss das Unternehmen rasch zu den Marktführern im Bereich der Golfausrüstungen auf.

Die Besonderheit des Taylor Made Golfschläger Metalwood war das für einen Golfschläger zuvor nicht eingesetzte neuartige Material – rostfreier Edelstahl. Adams fand heraus, dass mit einem Metallschläger deutlich höhere Weiten erzielt werden konnten. Stieß sein TaylorMade Metalwood während der ersten Präsentation auf der Professional Golf Association (PGA) Merchandise Show im Jahr 1979 noch auf große Skepsis in der konservativen Golfszene, die bis dahin nur schwer für Innovationen zu begeistern war, so gelang es Adams dennoch, namhafte Profispieler zum Einsatz des neuen Metallschlägers während der PGA Club Professional Championship im gleichen Jahr zu bewegen. Durch die überwältigenden Erfahrungen durch die Profisportler konnte sich der TaylorMade Metalwood Golfschläger in Windeseile durchsetzen. Innerhalb weniger Jahre zogen auch die konkurrierenden Produzenten von Golfausrüstungen nach und stellten ihr Sortiment um.

Um die Innovationskraft des Unternehmens und seines Gründers Gary Adams auf ein größeres Spektrum im Bereich der Golfausrüstungen ausdehnen zu können, wurde ein finanzkräftiger Partner gesucht. Als 1984 der französische Produzent von Wintersportausrüstungen Salomon die TaylorMade Golf Company aufkaufte, erhielt das Unternehmen die finanzielle Basis, um sich nachhaltig zu vergrößern. Das Unternehmen übernahm die Firmenfarben der französischen Trikolore, Rot, Weiß und Blau. Nicht zuletzt der Einsatz von TaylorMade Golfausrüstungen durch die bei den PGA Championchips immer wieder erfolgreichen Profigolfer gelang es der TaylorMade Company, Mitte der achtziger Jahre zum Marktführer im Golfsport aufzusteigen. So spielten im Jahr 1985 über 40% der Golfspieler bei den großen Tournieren mit einem TaylorMade Metalwood Golfschläger. Die TaylorMade Metalwood Serie wurde durch mehrere neuartige Spezialschläger, den Tour Burner, den Tour Driver, den Driver, den Strong One, den Original One, den Tour Spoon und den Tour Cleek 16° erweitert. Bei der renommierten PGA Tour wurden keine Schläger häufiger eingesetzt als die der Metalwood Serie.

1987 erfolgte der Umzug des Unternehmens von McHenry nach Carlsbad in Kalifornien, mitten ins Zentrum der Golfindustrie. Die zunehmende Nachfrage nach TaylorMade Golfschlägern machte den Neubau einer Produktionshalle mit 10.000 m2 erforderlich. Der Jahresumsatz betrug 1987 über 90 Millionen US-Dollar und konnte in den beiden Folgejahren auf 140 Millionen US-Dollar ausgeweitet werden. 1991 wurden Tochterunternehmen in Großbritannien und Japan gegründet und die zentrale Forschungsabteilung in Frankreich eingerichtet. Obwohl mit TaylorMade Golfausrüstungen in der Folgezeit auf den bekannten Golfturnieren regelmäßig große Erfolge erzielt werden konnten, gelang ein weiterer Durchbruch erst wieder im Jahr 1995 mit der Entwicklung und Vermarktung des Burner Bubble Driver, der sich durch einen sehr eigen gestalteten Schaft und einen kupferfarbenen Kopf charakterisierte und ermöglichte, mit weniger Kraftaufwand noch mehr Weite zu erzielen. Das Forschungsteam zog aus Frankreich wieder zurück nach Carlsbad und verfügt dort fortan über einen fünf Mal größeren Entwicklungsetat. Mit dem Burner Bubble Driver, einem Produkt des neuen CEO George Montgomery, gelang dem Unternehmen erneut ein weltweiter Verkaufsschlager.

Eine weitere Innovation wurde 1996 mit einem Taylor Made Golfschläger aus Titan, dem TiBubble, auf den Markt gebracht. Um die steigende Nachfrage befriedigen zu können, wurde im darauffolgenden Jahr einen neue Produktionshalle mit doppelter Kapazität bezogen. Das Herauslösen der TaylorMade Company aus der Salomon Gruppe und die neue Zusammenarbeit mit der Adidas AG ermöglichte eine Ausweitung des Produktsortiments und eine Expansion in den Bereich der Golfbekleidung. Die TaylorMade Company wurde eine Tochter der neuen Adidas-Salomon Group. Der Einstieg in den Markt für Golfschläger für Kinder war die Innovation des Jahres 1998. Das Unternehmen entwickelte sich durch das intelligente Schließen von Marktlücken zum Marktführer im weltweiten Golfausrüstungsmarkt. Als neues Firmenlogo wurde im Jahr 2000 ein stilisiertes "T" eingeführt. Im neuen Jahrtausend entwickelten sich vor allem die Modelle der 300er und der R500er Serie zu den bei der PGA Tour am meisten eingesetzten Schlägern. Im Jahr 2006 arbeiteten weltweit über 16.000 Mitarbeiter für das Unternehmen, das mittlerweile als "TaylorMade – adidas Golf" firmiert. Mit dem r7 SuperQuad wurde 2007 ein technologisch neuartiger Golfschläger eingeführt, der in den Vereinigten Staaten zum bestverkauften Schläger gekürt wurde. Die neueste Entwicklung ist der r7 CGB MAX Limited driver, bei dem ein Spieler während eines Turniers je nach den äußeren Anforderungen unterschiedlich ausgeführte Schäfte ohne großen Aufwand einsetzen kann. Der Weltmarktanteil der TaylorMade Metalwoods beträgt beeindruckende 30%. Vision und Ziel des Unternehmens ist, dass jeder Spielertyp auf allen Ebenen den für ihn am besten geeigneten Taylor Made Golfschläger findet.

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