Golfbälle schädlich für die Umwelt

Golfbälle sind schädlich für die Umwelt. Die Dansk Golf Union fand heraus, das ein Golfball 100 bis 1.000 Jahre braucht, um sich vollständig zu zersetzen. Alleine in den USA gehen jedes Jahr mehr als 300.000.000 Golfbälle verloren, sodass normale Golfbälle allmählich zu einem Umweltproblem werden. Erst gestern wurde in Korea ein ehemaliger Golfplatzmitarbeiter verhaftet und inhaftiert, weil er mehr als 25.000 Golfbälle im Wert von 7.500 € "gestohlen" haben soll. Tatsächlich hat der Mann die Bälle, wie hierzulande üblich, ertaucht, aber scheinbar wusste der Golfclub nicht bescheid und erstattete Anzeige gegen ihn. Diese Zahl zeigt, welche Mengen an Golfbällen sich auf einer normalen Anlage befinden. Golfbälle bestehen aus einer Hartkunstoffschale mit teilweise mehrschichtigen Kernen (je teurer, desto mehr Schichten) aus Hartgummi und teilweise Flüssigmetallen. Diese Materialien sind leider nicht natürlichen Ursprungs und brauchen bis zu 1.000 Jahre, um sich vollständig zu zersetzen. Bis die Golfballhersteller auf die Idee kommen, umweltverträglicheres Material einzusetzen, wie es beispielsweise in der Verpackungsindustrie bei Füllmaterialien aus z.B. Mais der Fall ist, bleibt uns wohl kaum etwas anderes übrig, als die Verlustquote zu reduzieren, also mehr Trainerstunden, weniger Risiko und höheres Handicap.

Quelle: CNN

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