Adams Golfschläger:
Die Erfolgsgeschichte von Adams Golf geht in das Jahr 1987 zurück. In diesem Jahr gründete Barney Adams die "Adams Golf Company", um der Welt ein umfassendes Angebot an Golfartikeln zu bieten. Dabei versuchte der Tüftler und Bastler, der 1939 in Syracus bei New York geboren wurde, vor allem den Golfschlägern Neues abzugewinnen. Zunächst beschränkte sich die Tätigkeit seines Unternehmens jedoch auf die Lieferung und Herstellung von Golf Equipment im west-texanischen Raum. Anfang der 90iger Jahre siedelte Barney Adams mit der "Adams Golf Company" nach Dallas über. Er erhoffte sich, hier auf die Entwicklung neuer Produkte und dem so genannten "Custom Fitting" konzentrieren zu können.
Mit Hilfe des Custum Fittings konnte sich das Unternehmen über Wasser halten. Adams Golf beschäftigte sich jedoch immer mehr mit Möglichkeiten, um Schläger für den weiten und hohen Flugball entwickeln zu können. Er tüftelte oft bis spät in die Nacht, machte sich Skizzen auf Papier, da er sich keinen Computer leisten konnte und probierte verschiedenste Materialien aus. Auslöser für diese bevorstehende Revolution auf dem Golfmarkt war die ständige Nörgelei seiner Kunden, die einen Golfschläger wünschten, der auch bei 170 und 200 Metern leicht zu spielen ist. Es entstanden die ersten und revolutionären Tight Lies Fairwayhölzer und später schließlich die Hybriden.
Mit dem niedrigen Profil, dem niedrigen Schwerpunkt und dem typischen upside- down Knopf schaffte Adams die Sensation. Die IDEA Serie wurde auf den Markt gebracht, ehe die Konkurrenz überhaupt reagieren konnte. Sie entwickelte sich sowohl bei Profispielern als auch bei Golf Anfängern zum regelrechten Hype Objekt. Über die Jahre hinweg konnte sich Barney Adams die Loyalität seiner Kunden, darunter befinden sich zahlreiche Golfgrößen, bewahren.
1996 kam schließlich der Durchbruch dieser Entwicklungen und somit auch von Adams Golf. Das so genannte TV Infomercial (Werbung) half dem Unternehmen, denn die Vielzahl der Adams Golfkunden bewarben die neuen Schläger über mehrere Minuten und am Ende des Spots konnte man diese Golfschläger schließlich bestellen. Wer etwas auf sich hielt, der besaß auch einen Adams Golfschläger, es gehörte schließlich zum modernen Lifestyle Produkt in Amerika.
Adams Golfprodukte waren gefragt wie nie, so ist es nicht verwunderlich, dass der Umsatz in den Jahren 1995 bis 1998 auf 1 Million US Dollar anstieg. Im Jahre 1998 folgte schließlich der Börsengang des Unternehmens. Ehemaligen 18 Mitarbeitern standen nun 250 Mitarbeiter entgegen und Verträge mit Golf Größen wie Tom Watson und Nick Faldo wurden unterschrieben. Der amerikanische Lebenstraum schien sich zu bewahrheiten: vom einfachen Tüftler zum Millionär. Doch der tiefe Fall ließ nicht lange auf sich warten. Das “Stehaufmännchen” Adams musste sich bewähren. Mit dem Zitat “Wir marschierten bis zum Mond. Doch dann bekamen wir einen kräftigen Tritt in den Hintern“ erinnern sich Barney Adams und Chip Brewer an die schwerste Zeit des Unternehmens. Das einst erfolgreichste Golfunternehmen an der Börse drohte mehrmals die Insolvenz und im Jahr 2002 erreichte die Firma mit 37,9 Millionen Umsatz ein absolutes Rekordtief. Chip Brewer bringt das Unternehmen schließlich in solidere Verträge mit Lieferanten und sorgt für etwas Entspannung innerhalb von Adams Golf. Heute schmunzelt Brewer über diese Zeit und sagt „ Entweder wir gewinnen oder wir verlieren. Wir ziehen aber unsere Lehren, wenn wir etwas in den Sand setzen“. Goldrichtig war in dieser Zeit die Einführung des IDEA Hybrids Eisensatzes im Jahre 2002. Auch dieser Schläger wurde zum absoluten „Blockbuster“ in den USA und auf der ganzen Welt. Seit 2003 arbeitet die Firma Adams Golf wieder in der Gewinnzone. Leichtes Spiel hatte das Unternehmen zudem bei den Senioren dank einer sehr guten eingesetzten Werbestrategie. In Texas bei der Champion Tour spielen die Größen Tom Watson und Bernhard Langer mit den Hybrid Sätzen von Adams Golf.
2008 war die Präsenz der Adams Golfschläger bei allen Mayors am Größten und auch junge Profispieler, unter anderem Chad Champell und Aaron Baddeley, konnten unter Vertrag genommen werden.
Innerhalb der USA beträgt der Bekanntheitsgrad fast 90 % und der Umsatz konnte im Jahre 2008 auf 73 Millionen Dollar gesteigert werden. Außerhalb der USA ist die Marke Adams Golf jedoch noch nicht so bekannt. Die Verkaufszahlen zeigen, dass im Jahre 2008 in Europa, Südafrika, Kanada, Japan und Südamerika nur insgesamt 18 Millionen Dollar umgesetzt werden konnten.
2009 wurde daher in Europa ein neues Produkt eingeführt, um die Marke Adams Golf auch hier zu etablieren. Die Driver A4 Linie und die aerodynamischen Speedline Produkte sollen für gute Verkaufszahlen sorgen. Auch hier zieht die Werbepräsenz von Bernhard Langer, der für seine kurzen Drives fast immer belächelt wurde und dank der neuartigen Schläger von Adams Golf nun die 300 Yard Marke durchbrochen hat. Eine wahre Sensation, die die Golfspieler neugierig gemacht hat: Neugier auf Adams Golf Produkte.
Adams Golf Website: http://www.adamsgolf.com/